Michael Schophaus – Im Himmel warten Bäume auf Dich

Die Geschichte eines viel zu kurzen Lebens.

© libri.de

Original Titel:

ISBN: 3442151481

Genre: Erfahrungsbericht

Einzeltitel od. Reihe:

Protagonist(en): Michael Schophaus

Bemerkung: Taschenbuch

Inhalt: Michael Schophaus hat seinen Sohn 600 Tage bis zu dessen Tod betreut und begleitet. Aus seinem Buch sprechen Trauer, Wut und Fassungslosigkeit, aber auch eine große Liebe zu Jakob und das Glück, das sie zusammen erlebt haben. Indem der Vater versucht, das Unbegreifliche fassbar zu machen, kommt uns der kleine Jakob ganz nahe. Mit seinem Leiden, seiner Tapferkeit und seiner zauberhaften Kindlichkeit, die zutiefst berührt.

Meine Meinung: Ein Buch, welches ich in einem Ruck, nicht ohne Tränen in den Augen, durchgelesen habe.

Der Autor schreibt im Tagebuchstil. Mit einfachen Worten teilt er seine Empfindungen und Gefühle mit dem Leser. Man hofft und bangt bei jedem neuem Eintrag mit der Familie mit. Man freut sich wenn der kleine Jakob einfach zu Hause spielt oder wenn es wieder neue Hoffnung gibt. Man leidet, wenn sich mögliche Hoffnungen wieder zerschlagen, wenn Jakob wieder diese Schmerzen ertragen und die vielen Tage im Krankenhaus bleiben muss. Und Jakob ist tapfer, er muss so viel durch machen, doch er kämpft vom ersten Moment an. Am ergreifensten ist für mich nach wie vor, wenn ein kleiner Junge, wie Jakob, irgendwann realisiert, dass es zu Ende gehen könnte. Was für Gedanken über Gott und den Tod er hat und diese in seinem Alter auch ausspricht, treibt einen die Tränen in die Augen.
Irgendwann akzeptiert er das Ende und da er Bäume so sehr liebt, kommt irgendwann der Moment, wo er zu seinen Bäumen möchte.

Und selbst jetzt, wo ich die Rezension schreibe und mich erinnere an dieses Buch, an dieses leider traurige Ende, kommen schon wieder Tränen. Und ich hoffe einfach, das der kleine Jakob bei seinen geliebten Bäumen gelandet ist.

Ich bewundere die Familie und denke es ist gut, dass der Vater seine Erlebnisse so offen niedergeschrieben hat.

Résumé: ergreifend, begreifend, mitfühlend, anerkennend. Man sieht einiges anders in seinem Leben und man betrachtet es nicht mehr als Selbstverständlichkeit.

Bewertung:

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