Lori Wilde – Traumhaft verliebt

© randomhouse

Original Titel: The First Love Cookie Club

ISBN: 978-3442476763

Genre: Liebe, Romantik, Schicksal

Einzeltitel od. Reihe: aus der „Twilight Texas“-Reihe: Teil 3 (wobei  Teil 1,2 und 4 bis jetzt nicht im Deutschland erschienen sind)

Protagonist(en): Sarah Collier und Travis Walker

Bemerkung: E-Book

Inhalt: In dem kleinen Dorf Twilight glauben die Leute an das Schicksal: Legt man zu Weihnachten ein Plätzchen unter sein Kissen, so träumt man von seinem Traummann. So auch die 15jährige Sarah Collier. Sie träumt von den 5 Jahre älteren Travis Walker und als dieser vor dem Traualtar (nicht mit Sarah ;)) tritt, stürmt sie die Hochzeit und gesteht ihm ihre Liebe. Diese wird leider nicht erwidert und so lebt sie ihr Leben weiter, ohne an die große Liebe zu glauben, ganz weit weg von Twilight.
10 Jahre später, Sarah ist inzwischen erfolgreiche Kinderbuchautorin, führt sie der Brief eines Kranken kleinen Mädchens wieder zurück nach Twilight, wo sie auch Travis wiedertrifft. Als sich beider näher komme scheint es so, als wäre doch an der Legende etwas dran.

Meine Meinung: Zunächst einmal: Für mich ist es ein abgeschlossener Roman. Ich habe erst im Nachhinein herausgefunden, dass es Teil 3 einer Reihe ist. Dies hat man aber nicht gemerkt. Normalerweise liest man in Fortsetzungsteilen meist nochmal was von den Protagonisten aus den vorherigen Romanen, dies schien hier nicht der Fall zu sein. Jedenfalls sagen mir die Hauptrollen aus Teil 1 und 2 nichts und man hatte nicht das Gefühl „etwas verpasst zu haben“ nur weil man die vorherigen Teile nicht gelesen hat. Aber nun gut, die werden schon ihre Gründe gehabt haben nur den 3. Teil zu übersetzen.

Der Prolog erzählt die Geschichte von der 15jährigen Sarah, die seit ihrem 8. Lebensjahr jedes Weihnachten von Travis Walker geträumt hat. Sie will die Hochzeit von Travis platzen lassen, weil sie der Meinung ist, er wäre ihr Seelenverwandter.

Das 1. Kapitel erzählt 15 Jahre später. Sarah ist nun erfolgreiche Kinderbuchautorin und steckt in einer Schreibblockade. Ein Fanbrief eines kranken kleinen Mädchens führt sie zurück nach Twilight, wo es ihr nach einiger Zeit leichter fällt zu schreiben. Twilight und die netten, liebenswürdigen Leute sind sozusagen ihre Muse(n).

Ich mag ja Geschichten die in kleinen Städtchen spielen, wo jeder jeden kennt. Wo die Bewohner neue Leute herzlichst empfangen. Lori Wilde konnte dies in ihrem Roman sehr schön schildern. Ich konnte mich gut in Sarah hineinversetzen und fühlte mich in Twilight ebenfalls Willkommen 😉 Sarah tritt dem Cookie-Club bei und wird hier liebevoll aufgenommen, wenn auch die Mitglieder manchmal ein bisschen zu aufdringlich sind.

Die Geschichte wird flüssig erzählt und relativ schnell wird klar, was man schon ziemlich zeitig erahnt, nämlich wer das kranke kleine Mädchen namens Jessie ist – die Tochter von Travis. In der Geschichte wird harmonisch beschrieben, wie gutherzig Travis ist und wie liebevoll er seine Tochter erzieht. Travis verliebt sich relativ schnell in Sarah, hat aber Probleme damit, sie davon zu überzeugen, denn Sarah glaubt ja nicht an die Liebe. Sie hat auch noch ein Geheimnis, welches ihr Selbstwertgefühl ein bisschen runter drückt und sich Travis dadurch nicht öffnen will.

Die Tante von Travis legt jedoch mitten in der Geschichte ein Verhalten an den Tag, welches ich nicht recht verstanden habe. Das wäre der einzigste Punkt der mir beim Lesen so dahin geklatscht vorkam. Spannung kam da auch nicht auf, weil es nicht nachvollziehbar war. Da hatte man den Eindruck als müsste Lori Wilde jetzt unbedingt noch die Seiten voll kriegen.

Das Ende war rührend, aber nicht überraschend. Ein paar Tränen musste ich auch verdrücken. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, sie spielt in der Weihnachtszeit und ist daher romantisch und kitschig, was ich aber wiederrum an solchen Büchern mag. Die kleine Jessie und ihre Krankengeschichte ging mir ans Herz und ich war wütend auf die Mutter, die mit der Krankheit ihrer Tochter nicht klarkam und sich aus dem Staub gemacht hat und das zwei Mal. Ich habe versucht sie zu verstehen, es fiel mir aber zunehmend schwerer.

Résumé: romantisch, rührend, liebevoll geschrieben. Kann ich jeden empfehlen, der Kitsch mag. 😉

Bewertung:

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