Sophie Kinsella – Die Schnäppchenjägerin

© randomhouse

Original Titel: The Secret Dreamworld of a Shopaholic

ISBN: 978-3442452866

Genre: Humor, Unterhaltung

Einzeltitel od. Reihe: aus der „Shopaholic“-Reihe: Teil 1

Protagonist(en): Rebecca Bloomwood

Bemerkung: Taschenbuch (aus der Bibliothek)

Inhalt: Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: sie liebt shoppen. Als Kolumnistin einer Finanzzeitschrift gibt sie ihren Lesern in Geldfragen Tipps und Tricks. Sie selber steckt in einer finanziellen Krise und versucht nun sich ihre Bank vom Leib zu halten. Gleichzeitig versucht sie den attraktiven Luke Brandon zu beeindrucken, ihrer Arbeit nachzugehen und natürlich nicht noch mehr Geld auszugeben, aber irgendwie doch trendy zu wirken. Gar nicht so einfach…

Meine Meinung: „Die Schnäppchenjägerin“ ist der erste Teil der „Shopaholic“-Reihe, geschrieben von Sophia Kinsella. Nachdem das Buch so hochgelobt und auch verfilmt wurde, dachte ich mir, als ich so die Bibliothek durchstöberte und den Roman da liegen sah: Vielleicht solltest du das jetzt doch mal lesen. Und so lieh ich es mir aus und war froh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe.

Ich habe mich durch das Buch gequält, war immer kurz davor es aufzugeben oder gar in die Ecke zu schmeißen. Habe durchgehalten! Aber besser wurde es nicht.

Ich bin mit Rebecca Bloomwood absolut nicht klargekommen, sie ist einfach nur nervig, stressig und unsympathisch. Naiv ist sie absolut nicht, denn sie weiß genau, was sie falsch macht und boxt sich da mit dermaßen vielen Lügen durch, dass es schon nicht mehr feierlich ist. Ich hab ja nichts gegen ein bisschen Lügen und Tollpatschigkeit in Frauenromanen, im Gegenteil, ich lese solche Bücher ganz gern, aber das hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Dann passt der deutsche Titel überhaupt nicht. Schnäppchenjägerin? Sophie Kinsella schmeißt da mit Markennamen um sich, und das Geld, was Rebecca für manches ausgegeben hat, würde ich nie und nimmer als Schnäppchen bezeichnen. Beim shoppen hat sie sich definitiv nicht im Griff und ich finde auch nicht, dass sich das bis zum Ende des Buches geändert hat. Dauernd versucht sie sich am Sparen, schafft das dann aber nur, indem sie auf den Kaffee und Muffin für 4 Pfund am nächsten Morgen verzichtet. Für mich war sie schwer Kaufsüchtig und ich musste die ganze Zeit an die Leute denken, die das im realen Leben durchmachen. Ich weiß ja, dass es ein Buch ist und sicher nur reine Fiktion, aber mich hat es manchmal richtig wütend gemacht.

In meinen Augen passiert auch immer das Gleiche: Problem taucht auf, sie lügt wie gedruckt und kommt damit (an manchen Stellen zu meinem Entsetzen) auch immer durch. Und wieder von vorne: Problem taucht auf, ……

Und eine romantische Verbindung zu Luke hab ich auch nicht wirklich erkannt. Das war für mich so nebensächlich, dass es mich wundert, dass Sophie Kinsella noch so viele weitere Teile geschrieben hat.

Ich weiß einfach nicht, warum das Buch so viele sehr gute Kritiken bei Amazon bekommen hat. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Jeder hat ja seine eigene Meinung.

Ich werde die anderen Teile der „Shopaholic“-Reihe nicht lesen, aber dafür habe ich fast alle Einzelromane von Sophie Kinsella nur so verschlungen und das schon vor der Schnäppchenjäger-Manie. Die Einzelromane (u.a. „Kennen wir uns nicht?“) haben mir sehr gut gefallen, deshalb dachte ich wahrscheinlich auch, dass die Reihe auch gut wäre. Da bin ich wohl ins Fettnäpfchen getreten.

Résumé: Das Buch hat mich gestresst und aufgeregt. Lieber die Einzelromane von Kinsella lesen!

Bewertung:

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