Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem

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Original Titel:

ISBN: 3404156145

Genre: Humor, Frauenroman

Einzeltitel od. Reihe: Einzeltitel

Protagonist(en): Gerri

Bemerkung: Taschenbuch

Inhalt: Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka – und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist so eine Sache, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!
Klappentext

Meine Meinung: Nachdem Gerri ihre geschriebenen Abschiedsbriefe abgeschickt hat und sich eigentlich in einem Hotel das Leben nehmen will, wird sie im Foyer abgelenkt sodass ihre Schlaftabletten, die zuvor auf den Boden gefallen sind, kurzerhand von der Putzfrau aufgesaugt werden. Fängt schon mal absolut genial an, dieses Buch.

Trotz des Tabuthemas „Selbstmord“ konnte mich Kerstin Gier mit diesem Roman überraschen. Mit viel schwarzen Humor erzählt die Protagonistin Gerri von ihrem Leben, aber auch zum nachdenken regt die Story an.

Gerri ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bewundere ihre Art, wie sie versucht mit ihrer Misere nach dem missglückten Selbstmordversuch klar zu kommen. Die anderen Charaktere beschreibt Gier wie Leute von nebenan, die durchschnittliche Leben leben. Natürlich werden ein paar Charaktere überspitzt dargestellt, aber das braucht ein Roman wie dieser.
Die Szenen mit ihrem Patenkind haben mich fast zu Tränen gerührt

Die Briefe sind sehr amüsant und ehrlich geschrieben. Der Schreibstil ist locker, die Dialoge spritzig und humorvoll. Alles in Allem mal eine andere Idee, aber super umgesetzt.

Résumé: Humorvoll, ergreifend, ernst. Eine abwechslungsreiche Story, welche ich nur empfehlen kann.

Bewertung:

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3 Gedanken zu “Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem

    • Ich habe noch nie in meinem Leben ein Hörbuch gehört. 🙂 Ich denke immer ich verpasse da zu viel, weil sie da ja meist Textstellen rauslassen. “Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner” habe ich noch nicht gelesen, würde es aber noch lesen, wenn ich mal mit meinen anderen Büchern fertig werde.

      • Das ist halt der Zeitvorteil eines Hörbuches, man kann „laufen“ und hören – und wenn es gut vorgetragen ist, ergibt sich ein zusätzliches Erlebnis. Beim ersten hatte ich noch Befürchtungen, man muss seine Phantasie nicht mehr benützen, um sich das Geschehen im Kopf auszumalen, dem ist aber nicht so.

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