Nina Blazon – Zweilicht

© goodreads

Original Titel:

ISBN: 357016117X

Genre: Fantasy

Einzeltitel od. Reihe: Einzeltitel

Protagonist(en): Jay

Bemerkung: E-Book

Inhalt: Der 17-jährige Jay ist in der Stadt seiner Träume angelangt – ein Jahr wird er als Austauschschüler in New York, der Heimat seines verstorbenen Vaters, verbringen. Gleich zu Beginn verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison mit den Indianeraugen. Doch was er keinem zu erzählen wagt: Hin und wieder taucht ein anderes Mädchen auf, das außer ihm niemand zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Bis sie ihn schließlich in eine verwunschene Welt entführt, die seit Jahrhunderten kein lebender Mensch betreten hat. Als auch im New York der Gegenwart die Geister und Dämonen erwachen, beginnt für Jay ein Kampf auf Leben und Tod. Der Dämon mit dem Herzen aus Eis ist ihm auf der Spur und giert nach menschlichen Seelen. Und Jay muss sich entscheiden – zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten …

Meine Meinung: Ich habe mich für dieses Buch aufgrund guter Rezensionen und wegen des meiner Ansicht nach sehr schönen Covers entschieden. Der Inhalt und der Titel haben mich zudem sehr neugierig gemacht.

Gleich im ersten Kapitel erkennt man, dass es sich um einen Fantasyroman handelt, Nina Blazon fackelt hier nicht lange. Es werden Gestalten vorgestellt, die keine Menschen sind. Was genau sie sind bleibt aber noch im Verborgenen. Die anschließenden Kapitel erzählen von Jay, der nach Amerika gegangen ist, weil er es bei seiner Mutter nicht mehr ausgehalten hat. Von einem Austauschjahr, wie im Inhalt erwähnt, wird eigentlich nichts erzählt, oder ich hab es überlesen. Für mich klang es so, als würde er für immer in New York bleiben wollen. Er trifft Madison und verguckt sich in sie. An Fantasie erinnert da nicht viel, außer eben, dass er zusätzlich das Mädchen Ivy sieht und alle anderen nicht. Die Gestalten aus dem ersten Kapitel jedoch vergisst man so schnell nicht und man will eigentlich nur wissen, was es mit den Wesen auf sich hat.
Relativ schnell wird dies aufgeklärt, aber ganz anders als ich erwartet habe. Dies gefiel mir an der Geschichte so, es gibt viele Wendungen im Laufe der Handlung, aber immer irgendwie anders als ich gedacht habe. Ich würde jedoch ungern ins Detail gehen, sonst ist die ganze Spannung für potenzielle Leser passé.

Nina Blazon schreibt geheimnisvoll und verleiht der Geschichte mit Magischen Worten Spannung bis zum Schluss. Wobei der finale Kampf zwar spannend erzählt wird, die Lösung des Problems aber auf einmal sehr … einfach war. Warum ist nicht schon früher jemand darauf gekommen?
Die Beschreibung des utopischen Manhattans hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich richtig in die Kulisse hineinversetzen.

Eine gewichtige Rolle in dieser Handlung spielen Namen, jeder Charakter hat mindestens zwei, was aber leider auch zu Verwirrungen zwischendurch führt, wenn man nicht gleich mitbekommt welche Namen zusammengehören.

Die vielen verschiedenen Charaktere werden genau und detailliert beschrieben, aber trotz alledem geheimnisvoll, denn es wird nicht alles sofort preis gegeben. Meine liebsten Charaktere waren die Nebenfiguren Liberty und Madmen. Die haben mich oft zum schmunzeln gebracht.
In Jay konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, denn er war genauso ahnungslos wie ich als Leser. Ich konnte auch nachempfinden, dass er sich anfangs nicht zwischen Madison und Ivy entscheiden konnte, weil er in Allen das Gute gesehen hat oder sehen wollte und ich als Leser ja selber völlig im Dunkeln tappte.

Zwischendurch gab es ein paar Situationen die Blazon etwas überspitzt und unrealistisch beschrieben hat. Die Geschichte endet mit einem Abschnitt, der ähnlich aufgebaut ist wie der Anfang, was mir persönlich nicht gefallen hat.

Alles in Allem habe ich hier eine Geschichte gelesen, die überraschend und spannend war und die trotz kleiner Makel durchaus lesenswert ist. Und warum „Zweilicht“ „Zweilicht“ heißt wird auch erklärt und macht sogar Sinn. 😉

Résumé: Geheimnisvoll, unvorhersehbar, spannend. Für alle die überraschende Wendungen in Geschichten mögen.

Bewertung:

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