Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele

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Original Titel: The Hunger Games 1

ISBN: 3789132187

Genre: SciFi, Fantasy

Einzeltitel od. Reihe: aus der „Hunger Games“-Reihe: Teil 1

Protagonist(en): Katniss

Bemerkung: E-Book

Inhalt: In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die „Hungerspiele” ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig „Spielern” am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss’ Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat …

Meine Meinung: „Tödliche Spiele“ ist der grandiose Auftakt einer Reihe von drei Teilen in der es ums nackte Überleben geht. Suzanne Collins hat eine fiktive Welt geschaffen, die mich fasziniert und gleichzeitig geschockt hat.

Im ersten Kapitel erfährt man vieles über die Protagonistin Katniss und ihr Leben im Distrikt. Sie lebt in ärmlichen Verhältissen und versucht in einem von zwölf Distrikten, über die das Kapitol herrscht, zu überleben. Mit Hilfe ihres Freundes Gale begibt sie sich unerlaubterweise regelmäßig außerhalb ihres Distrikts zum Jagen und Sammeln um für sich, ihre jüngere Schwester und ihre Mutter zu sorgen.

Für die sogenannten „Hungerspiele“ wird dieses Jahr die Schwester von Katniss per Los gewählt, wobei sich Katniss aus Liebe ihrer statt meldet. Als zweiter Teenager aus dem Distrikt wird Peeta gezogen, ein Junge, der Katniss irgendwie bekannt vorkommt.
Recht schnell verbindet die beiden etwas, was die Spiele, in denen sich die Teilnehmer aus den verschiedenen Distrikten gegenseitig umbringen müssen, sehr schwierig macht.

Bevor die Spiele richtig beginnen gibt es noch eine große Show á la Big Brother mit wunderbar liebenswert beschriebenen Nebencharakteren.

Über die Spiele selbst und die Arena, die jedes Jahr auf einem anderen Areal stattfindet, möchte ich jetzt nicht zu viel verraten. Nur so viel sei gesagt, es war sehr nervenaufreibend und spannend, jedoch auch grausam und traurig. Jedes Kapitel hatte einen Cliffhanger zum nächsten Kapitel, was das Aufhören, weil ich abends dann doch mal schlafen musste, sehr schwierig machte. 😉

Warum die „Hungerspiele“ stattfinden wird im Laufe des Buches erklärt, aber warum gerade Kinder gegeneinander kämpfen müssen, bleibt für mich unerklärlich. Ich kann es einfach nicht verstehen. Katniss ebenfalls nicht. Sie erzählt wirklich sehr detailreich von ihrer Zeit in der Arena. Ich konnte mich gefühlsmäßig gut auf sie einlassen. Sie wird als toughes Mädchen beschrieben, das ihre Vorkenntnisse, das Jagen und Sammeln, zu ihren Gunsten nutzt.

Das Buch ist flüssig geschrieben und ich hätte es wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen, wenn nicht meine Arbeit dazwischen gekommen wäre 😉
Das Finale ist spektakulär und fesselnd, und Collins lässt es anschließend ruhig ausklingen, aber mit Erkenntnissen, die mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht haben.

Résumé: Spannend, faszinierend, zum nachdenken. Definitiv lesenswert.

Bewertung:

2 Gedanken zu “Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele

    • Naja, im Grunde ist die Storry ja schon krass und krank, aber mein Gott, wieviele Filme und Bücher gibt es eigentlich in denen man hofft dass einen das nie und nimmer wiederfährt und in denen Personen Dinge tun, die einfach nur krank sind? Ich fand die Story einfach gut geschrieben und mich hat sie gefesselt. Und da noch nicht alles vollends aufgeklärt ist freu ich mich auch schon auf die nächsten Teile.
      Muss mal schauen, in nächster Zeit les ich nix in Richtung Kerstin Gier, aber ich überleg grad was ähnlich ist, was ich schon gelesen habe. Fällt mir grad gar nichts ein. Muss ich mal, wenn ich wieder zu Hause, bin in mein überfülltes Regal schauen. 😉

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