Carly Phillips – Ich will doch nur küssen

© Heyne

Original Titel: Serendipity

ISBN: 3453409396

Genre: Liebe, Romantik

Einzeltitel od. Reihe: aus der „Serendipity“-Reihe: Teil 1

Protagonist(en): Ethan Barron und Faith Harrington

Bemerkung: E-Book

Inhalt: Von Männern hat Faith genug! Frisch geschieden kehrt sie in ihre Heimatstadt Serendipity zurück. Dort begegnet sie ausgerechnet dem Mann, den sie seit zehn Jahren nicht vergessen kann: Ethan Barron. Der attraktive Bad Boy stellt ihre Gefühlswelt gehörig auf den Kopf und lässt sie wieder von der großen Liebe träumen. Als dann aber Ethans Halbschwester auftaucht, wird alles schrecklich kompliziert …

Meine Meinung: Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es sich ab der Hälfte doch noch gelohnt den Roman zu Ende zu lesen. Ich bin an und für sich ein Carly Phillips Fan und hab eigentlich auch alle Bücher von ihr nur so verschlungen, drum hab ich mich auch so riesig gefreut, dass jetzt der erste Teil einer neuen Reihe rausgekommen ist.
Leider fiel es mir sehr schwer in die Geschichte reinzukommen. Phillips beschreibt gleich zu Beginn die erste Begegnung nach 10 Jahren von Faith und Ethan und hatte man da noch den Eindruck sie können sich überhaupt nicht ausstehen, so sah es gleich beim nächsten Treffen schon ganz anders aus und sie fühlten sich auf einmal sehr zueinander hingezogen. Nur wollte bei mir als Leser diese Anziehungskraft nicht recht rüberkommen. Dadurch, dass sie nun recht schnell zueinandergefunden haben, war nach einigen Kapiteln auch schon die Luft raus. Zwar gibt es immer wieder typische Missverständnisse, aber nach der recht vielversprechendem Ersten Begegnung dachte ich, es entsteht eine Art Hass-Liebe zwischen den beiden und sie benötigen länger um übereinander herzufallen.
Wie gut, dass es noch einige gute Nebenstorys gab. So hat Ethan als Jugendlicher etwas für seine Brüder Nash und Dare Unverzeihliches getan und er versucht nun Buße zu tun und ihnen wieder näher zu kommen, was ein ziemliches Unterfangen für ihn wird. Näher kommen sich die Brüder im Endeffekt nur durch das plötzliche Auftauchen einer bockigen, mit Teenagerhormonen beladenen Halbschwester, die einfach bei Ethan abgeladen wird.
Auch Faith hat ihr Päckchen zu tragen, so ist ihr Vater in der ganzen Stadt verhasst und alle denken, sie trägt die negativen Gene ihres Vaters in sich. Faith muss erst das Vertrauen der Bewohner gewinnen, was den Start für ihr eigenes Geschäft schwieriger gestaltet.

Da die Nebencharaktere Nash und Dare, sowie Faith beste Freunde Kate und Nick mir durchaus sympathisch rüberkamen und Tess, die Halbschwester von Ethan ein bisschen Stimmung in die Story brachte, hat sich der Roman für mich letzten Endes doch noch gelohnt.

Auch Ethan und Faith sind liebenswerte und charmante Charaktere, es fehlte jedoch bei beiden noch das gewisse Etwas. Zum Ende hin, auch wenn es kein überraschendes ist, kam doch noch ein klein wenig Spannung auf, was mich dazu brachte die letzten Seiten tatsächlich an einem Stück zu lesen.

Der letzte Absatz wurde aus Sicht von Ethans Bruder Nash Barron beschrieben, was mich dann doch neugierig auf den zweiten Teil der „Serendipity“-Reihe gemacht hat.

Résumé: Kurzweilige Unterhaltung, nette Nebencharaktere. Phillips hatte mit der Story eine gute Idee, sie hätte nur durchaus mehr daraus machen können.

Bewertung: Weils zum Ende hin besser wurde:

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