Carly Phillips – Ich will nur dein Glück

Original Titel: Destiny

ISBN: 3453409574

Genre: Liebesromane

Einzeltitel od. Reihe: aus der „Serendipity“-Reihe: Teil 2

Protagonist(en): Nash Barron und Kelly Moss

Bemerkung: E-Book

Inhalt: Hier

Meine Meinung: „Ich will nur dein Glück“ ist nach „Ich will doch nur küssen“ der zweite Teil der „Serendipity“-Reihe von Carly Phillips. Während im ersten Teil die Story leichte Startschwierigkeiten hatte und zu Ende hin immer besser wurde, ist es bei diesem Teil genau umgekehrt. Die Geschichte um zwei in meinen Augen recht sympathische Protagonisten fing vielversprechend an und wurde zum Ende hin anstrengend.

Die Hauptakteure Nash Barron und Kelly Moss hat man schon im ersten Teil kurz kennengelernt. Gleich zu Beginn fängt es ganz gewaltig an zu knistern, welches ich als Leserin auch durchaus gefühlt habe. Beide wollten sich die Gefühle füreinander nicht recht eingestehen, können sie aber doch nicht lange zurück halten. Recht schnell finden Sie zueinander, doch Kelly hat ein Geheimnis, welches sie Nash noch nicht anvertrauen kann.
Nash wird in der Gegenwart und wurde in der Vergangenheit oft von seiner Familie und Freunden verletzt, was ihn oft mürrisch gegenüber den jeweiligen Personen wirken lässt. Er denkt keiner würde ihm vertrauen und ist enttäuscht, dass seine Liebe Kelly ihr Geheimnis allen anvertraut, nur ihm selber nicht. Und genau das ist der Punkt an dem ich die Geschichte ein wenig albern fand. Oder ich hab es einfach nicht verstanden. Kelly und ihr Geheimnis (welches, nun ja, schon ein bisschen prekär ist, aber nicht wirklich dramatisch, zumindest nicht mehr. Es ist einfach Vergangenheit), sie hat es ja wirklich jedem erzählt, nur eben nicht Nash. Da war doch schon vorherzusehen, wie er reagiert, wenn es rauskommt. Da hätte ich wahrscheinlich nicht anders reagiert. J Allerding ist Nash aber auch nachtragend, das war auch ein bisschen übertrieben dargestellt. Deshalb wahrscheinlich hat Kelly ihm nichts anvertraut. Naja, wie auch immer, die Geschichte war zum Ende hin nicht mehr mein Fall.

Es gab eine kleine Nebenstory, die mir durchaus sehr gut gefallen hat. Dabei handelt es sich um Anne, die Ex-Frau von Nash und einem sehr sympathischen Barkeeper. Auch sie kommen sich sehr nahe, nur hat Anne mit einer schweren Krankheit zu kämpfen und denkt nun, dass der Baarkeeper (habe leider vergessen wie er heißt, John glaub ich, nennen wir ihn einfach John! 😉 ) damit nicht klarkommt.

Von Tess, der Schwester von Kate und Halbschwester von Nash und Ethan (aus Teil 1) hat man zwar durchaus Neues erfahren, aber das fiel diesmal ein bisschen spärlich aus. Das fand ich wirklich schade. Jedoch hat Tess mit witzigen Sprüchen die Story aufgelockert.

Im Großen und Ganzen war die Geschichte durchaus lesenswert und ich bin trotz alledem gespannt auf den nächsten Teil, der von dem dritten Bruder Dare Barron handelt. Wenn die ersten beiden Geschichten zum einem Teil gut und zu anderen nicht so besonders waren, dann kann der dritte Teil ja nur im Ganzen gut sein. Oder eben halt schlecht. J Mal schauen.

Résumé: Netter Start, laues Ende. Gute Nebenstory. Für einen Abend, an dem man nichts zu tun hat eine gute Story.

Bewertung:

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