[Reise] What a wonderful day

Wir standen früh auf, denn wir hatten heute viel vor. Unsere Fahrt führte uns nach Sanibel Island. In einem Couponheft entdeckten wir das „Island Cow“. Wir befragten Google und fanden heraus, dass es sehr beliebt zu sein scheint. Also fuhren wir zu erst in den Periwinkle Way und nahmen in dem Diner, welches wir wirklich nur empfehlen können, ein köstliches Frühstück ein.

Nach einem deftigen Frühstück fuhren wir die Straße wieder ein Stück zurück zu Billys Rental. Hier haben wir uns wieder Fahrräder ausgeliehen. Die waren eindeutig komfortabler als die Klapperkisten in den Everglades.

Wir fuhren den Periwinkle Way bis zur Spitze der Insel zum Sanibel Lighthouse. Wir spazierten durch den Lighthouse Park und kamen dann zu dem etwas außergewöhnlich, aussehenden Leuchtturm.

Wir liefen den Strand entlang zum Sanibel Fishing Pier. Der Strand ist eher ein Naturstrand, aber ein paar sich sonnende Leute hat man doch gesehen. Aber hauptsächlich waren Muschelsammler unterwegs.
Auf dem Weg zum Pier entdeckte mein Göttergatte im Wasser die erste Flosse eines Delfins und war ganz fasziniert. Zwei oder drei von den hübschen Tierchen schwammen einige 100 Meter von uns entfernt.

Auf dem Pier waren viele Angler unterwegs und ein niedlicher Vogel, ein Egret, der sich gar nicht von dem Getümmel hat stören lassen. Wahrscheinlich wollte er ein Stück Fisch stibitzen.

Wir fuhren noch eine große Runde mit dem Rad über den East Gulf Drive vorbei an den Häusern der Reichen und Schönen, bevor wir dann zurück zu Billys Rental fuhren um 3 ½ Stunden nach unserem Start die Räder wieder abzugeben.

Der nächste Halt war das kleine Städtchen Captiva, von wo aus wir eine Delphintour mitmachen wollten. Nach kurzer Suche fanden wir „Captiva Cruises“ und haben uns dort Tickets besorgt. Bis es losging waren es jedoch noch 2 ½ Stunden, also wollten wir noch ein bisschen durch Captiva schlendern und am Strand baden gehen, doch unser Vorhaben scheiterte an der Parkplatzsuche. Nirgendwo war etwas frei, nur kurze Zeit für bestimmte Läden, aber nicht um mal ein Stündchen durch das Städtchen zu spazieren, geschweige denn an den Strand zu gehen. Auf allen Schildern stand „No Beach Parking“. Nach einem Latte Macchiato und ein Stück Kuchen bei Starbucks und einer verzweifelten Parkplatzsuche fuhren wir wieder ein Stück zurück Richtung Sanibel. Hier entdeckten wir eine kleine Bücherei zum Bücher tauschen. Niedlich und so schöne Farben.

Auf unseren Weg Richtung Sanibel fanden wir dann einen Parkplatz an einem öffentlichen Strandstück. Hier hielten wir und mein Göttergatte sprang in die Fluten um sich zu erfrischen. Es war hier sehr windig und es kamen Riesenwellen. Ich bin nicht ins Wasser gegangen, ich bin ja immer so eine Frostbeule. Stattdessen sonnte ich mich ein bisschen.

Nach einer halben Stunde war es Zeit zum Aufbruch. Wir fuhren fast zum nördlichsten Punkt Captivas, von wo aus die Fähre ablegen sollte. Dafür mussten wir den Eingang einer Hotelanlage passieren und noch ein Stückchen über das Gelände zum Yachthafen fahren. Wir durften uns hier auch nur für die Zeit der Delphintour aufhalten.
Am Hafen erlebten wir dann gleich eine Überraschung. Im Wasser schwammen zwei Manatees. Endlich haben wir welche gesehen. Wir haben so oft gehofft und dann kamen sie endlich. Neben einem Boot kam die Schnauze eines Manatees raus um Frischwasser aus dem Strahl am Steg zu ergattern. Niedlich.

Auf der Fähre suchten wir uns ein kühles Plätzchen innen bis es losging. Die Fähre legte ab und der Kapitän erzählte ein bisschen was zur Tour. Als wir aus dem Hafen raus fuhren gab die Fähre Gas und da kamen sie auch schon, die Delfine. Wir gingen dann ans Heck und beobachteten das tolle Spektakel. Die Delfine schwammen mit uns ins Meer hinaus und boten uns eine tolle Show. Sie sprangen was das Zeug hielt und das fast zum anfassen nah. Von den Kindern hörten wir nur „Ah´s“ und „Oh`s“ und auch wir waren begeistert. Diese Tour war der Hammer.

Nun fuhren wir etwas langsamer entlang der Küste und bewunderten die Häuser am Ufer und sahen den Vögeln zu. Wir fuhren nördlich von Captiva noch an einer Insel vorbei und lasen im Nachhinein im Internet, das sich hinter den Mangrovenbäumen einige Privatgrundstücke befanden.

Es ging nun langsam der Abendbrotzeit entgegen. Unser Plan war es nach Sanibel zurück zu fahren und im „Island Cow“ zu Abend zu essen. Doch dort angekommen war es mehr als voll. Es ist also ein sehr beliebtes Lokal. Wir fuhren weiter und entschieden uns bei „Schnappers Hot Sanibel“ Halt zu machen. Wir nahmen zwei Riesenhotdogs und Milchshakes mit und fuhren nochmal zum Lighthouse Park, um dort an einen der zahlreichen Picknicktische unser Abendessen zu uns zu nehmen.

Nun spazierten wir noch einmal zum Pier und erlebten hier einen wunderschönen Sonnenuntergang. Bevor die Sonne jedoch gänzlich hinterm Horizont verschwunden ist, habe ich mich, wie zahlreiche andere Besucher, auf die Suche nach ein paar Muscheln gemacht. Da ich natürlich wie ein Laie losging und nichts hatte, wo ich die Muscheln reinlegen konnte, habe ich kurzerhand den Milchshakebecher vom Abendbrot sauber gemacht. Das tat es definitiv auch.

Meine Muschelausbeute habe ich dann natürlich im Hotelzimmer fotograknipst.

Das war bis auf die elende Parkplatzsuche ein wirklich wunderschöner Tag mit tollen Erlebnissen.

Unterkunft: Americas Best Value Inn in Fort Myers

Temperaturen: 29°C

Gefahrene Meilen: ca. 75 plus ca. 8,5 mit dem Fahrrad

Weiter – Welcome to the Wilderness

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