[Reise] Time to Say Goodbye

Unsere letzte Nacht auf amerikanischen Boden geht zu Ende. Wir sprangen früh aus den Federn. Da unser Motel ja nur einen Block vom Strand entfernt lag und wir dazu noch an der Ostküste Floridas waren, wollten wir zum Strand laufen und den Sonnenaufgang genießen. Wir machten uns also auf den Weg. Es war noch etwas frisch. Der Strand war wie leergefegt. Nur ein paar einzelne Leute, die ebenfalls den Sonnenaufgang sehen wollten und ein paar Jogger waren unterwegs. Und natürlich gab es auch einen Mann, der seinen Metalldetektor über dem Sand hin und her schwang  und auf der Suche nach verlorengegangenen Schmuck oder Geld der Strandbesucher war. Da hat er so früh am Morgen ja noch gute Chancen was zu finden.  Aber von jungen Partymäusen die noch am Abend zuvor in Strandnähe umherstolzierten war nichts mehr zu sehen. Die werden wohl alle noch schlafen. Der Himmel war mit Wolken übersät, aber das Lichtspiel was sich uns bot, als die Sonne hinter dem Horizont hervorschaute war atemberaubend schön.

 

Wir genossen noch ein wenig die morgendliche Ruhe am Strand bevor wir Richtung Süden spazierten.

Wir wollten frühstücken, aber die ganzen Bars am Fort Lauderdale Beach Blvd öffneten erst um neun ihre Pforten. Als liefen wir den Las Olas Blvd stadteinwärts und überquerten eine Zugbrücke. Am Merle Fogg Park machten wir Halt, setzten uns auf eine Bank und hatten guten Blick auf die Zugbrücke und die Bucht. Wir konnten nun auch beobachten, wie die Zugbrücke geöffnet wurde und ein paar Segelboote durch fuhren.

Wir suchten uns nun am Ford Lauderdale Beach Blvd etwas zum frühstücken. Dafür machten wir Halt am Café del Mar. Wir saßen draußen und hatten zum Abschluss noch einen herrlichen Blick auf den Ozean.

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Wir luden die Koffer ins Auto und fuhren nochmal an einem Walmart vorbei, um letzte Besorgungen zu machen. Ich liebe ja diese Riesen Walmartdinger. Hier bekommt man einfach ALLES.

Dann fuhren wir Richtung Flughafen und gaben unser Auto zurück. Das verlief alles unkompliziert. Wir holten am Check-In Schalter unsere Tickets. Wir schwitzten wieder ein bisschen, weil ja auch auf unserem Rückflug das Problem des vertauschten Vor- und Nachnamens bestand. Aber wir hatten an unserem Schalter einen netten Angestellten, der selber vor einiger Zeit für zwei Jahre in Leipzig gelebt hat. Da hatten wir ja gleich Gesprächsstoff und das Ganze auf Deutsch. Mit unseren Tickets konnten wir dann, nach gefühlten 50 Passkontrollen vorzeigen, ins Flugzeug einsteigen. Wir starteten pünktlich in Miami und landeten ebenso pünktlich in Düsseldorf, wo wir nach zweieinhalb Wochen unseren Skoda wieder in die Arme schließen durften.

Das letzte geschossene Foto unserer Reise war übrigens bunt und noch am Flughafen in Miami entstanden:

Die Fensterscheiben waren mir schon am ersten Tag auf dem Hinweg aufgefallen, deshalb mussten wir sie zum Schluss noch fotografieren.

Das Wetter in Deutschland war sehr regnerisch und trüb. Da fiel uns das Ankommen noch schwerer. Es war früh um Sieben. Mein Göttergatte wollte nach dem, trotz das alles gut lief, anstrengenden Flug nicht noch die weite Strecke nach Leipzig zurück fahren und so haben wir in Wuppertal ein Zimmer gemietet und uns noch ein bisschen die Stadt angesehen. Naja, da gibt es jetzt nicht wirklich viel dazu zu sagen. Am nächsten Tag sind wir dann nach Leipzig zurück gefahren.

Nun war er vorbei, unser schöner Urlaub. Wir werden die nächsten Tage, nachdem wir nun durch das Schreiben des Reiseberichts die Reise quasi nochmal erlebt haben, ein Fazit geben.

Schön, dass ihr dabei wart!

Temperaturen: 20 – 25°C, bewölkt

Gefahrene Meilen: 33

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