[Reise] On the Road

Heute sollte unsere erste längere Fahrt stattfinden. Wir starteten früh um sieben mit dem Continental Breakfast der Travelodge und waren beide der Meinung, dass das Frühstücksbuffett eines der besser Bestückten war. Hier gab es genug Auswahl um erstmal über die Runden zu kommen.
Wir checkten aus dem Motel aus und begaben uns auf dem Hwy 1 Richtung Süden. Unser Ziel sollte heute Key West sein. Wir fuhren also die berühmte Straße entlang der Florida Keys. Primär sollte es heute nur nach Key West gehen, für den Rückweg am nächsten Tag waren dann auch Haltepunkte geplant. Wir beschränkten uns also auf dem Hinweg auf das Bestaunen der vielen kleinen Inseln vom Auto heraus.

Nichtsdestotrotz hielten wir kurz auf Long Key an, das hatte einen bestimmten Grund. Hier lag die Edgewater Lodge, in der wir die kommende Nacht verbringen wollten. Last Check-In ist 18 Uhr und wir wussten noch nicht, ob wir dann auch schon wieder von Key West zurück sind. Also fragten wir nach, ob schon die Möglichkeit bestünde unseren Schlüssel zu bekommen. Und das Glück hatten wir. Den Schlüssel hatten wir sicher, aber wir sollten noch nicht in das Zimmer, was der nette Herr uns auch mehrfach eingetrichtert hat, da dort im Moment noch unsere Vorgänger residierten. Wir hatten das auch gar nicht vor, wir wollten gleich weiter. Der erste Blick auf das Gelände war schon mal sehr vielversprechend. Die Lodge ist genau am Wasser gelegen und wir waren schon voller Vorfreude.

Aber zurück zum Hwy 1. Nicht mehr lange und es kam die allseits bekannte Seven Mile Bridge über die wir mit staunendem Blick drüber gefahren sind. Rechts neben uns führte die alte Brücke entlang. Man konnte öfter sehen, wie die Brücke abrupt endet und ein paar Meter weiter fortführt. Am Ende der Brücke gab es eine kleine Parkbucht und von hier aus war ein kleiner Teil der alten Brücke als Fußweg umgebaut. So sind wir ein Stückchen entlang spaziert, vorbei an einigen Anglern. Auf der einen Seite sah man nun die neue Brücke und auf der anderen das weite Meer mit einer kleinen Insel namens Little Money Key, vermutlich eher Residenz vieler Vögel.

Unsere Fahrt führte uns noch an weiteren kleineren Keys vorbei und dann direkt zum letzten mit dem Auto befahrbaren Punkt – Key West. Unser erster Halt war das Visitor Center. Hier holten wir uns Kartenmaterial und bekamen Auskunft über Parkmöglichkeiten.
Zu Erst sind wir zum Fort Zachary Taylor Historic State Park gefahren. Nachdem wir unser Auto auf dem Gelände geparkt hatten liefen wir los Richtung Strand. Und was für einer, das hat uns umgehauen. Der Himmel war blau, der Sand schön weiß und pulvrig und das Waser strahlte in strahlendem Türkisblau. Es war wunderschön anzusehen. Der Strand war zwar gut besucht, aber nicht zu voll.

Relativ bald sahen wir auch schon das berühmte Wegweiserschild, welches ich unbedingt fotografieren wollte.

Wir liefen weiter den Strand entlang, der dann zu einem Steinufer wurde. Hier blieben Badegäste eher aus. Der Weg war gesäumt mit Bänken und hier lies es sich an einem schattigen Plätzchen gut aushalten.

Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht und den Blick aufs offene Meer genossen hatten, liefen wir weiter bis wir einen tollen Blick auf zwei Kreuzfahrtschiffe erhaschen konnten.

Weiter führte unser Weg durch die brütende Hitze über einen Feldweg zum Fort Zachary Tayler Fortress. Hier schauten wir uns ein bisschen um und konnten auf dem Dach des Forts die Aussicht zum Hafen erleben.

Es war mittlerweile brütend heiß und wir freuten uns auf die Klimaanlage in unserem Auto. Ein bisschen Abkühlung brauchten wir dringend. Wir fuhren zu einem uns empfohlenen Parkplatz und hatten Glück noch einen freien zu entdecken. Gleich um die Ecke war ein Haltepunkt für den Conch Tour Train mit dem wir ein bisschen die Stadt erkunden und uns gleichzeitig etwas Informationen vom Fahrer einholen wollten. Aber bevor wir in den Train einstiegen haben wir erst noch etwas zu Futtern gesucht und in dem netten kleinem Lokal „Le Petit Paris“ lecker gegessen. Frisch gestärkt fuhren wir nun mit dem Conch Tour Train eine große Runde, an vielen interessanten und schönen, bunten, außergewöhnlichen Gebäuden vorbei.

Bekannt für diesen Ort ist auch der südlichste Punkt der USA. Hier standen die Leute an, um sich mit dem Bojenartigen Kunstwerk fotografieren zu lassen.

Die Train fuhr uns Richtung Norden. Wir stiegen am Mallory Square aus und schauten uns dort etwas um.

Unser Weg führte uns dann die Duvall Street wieder Richtung Süden vorbei an unzähligen Kneipen.

Wir machten jedoch einen kleinen Schlenker, denn wir wollten bei der Post ein paar Briefmarken besorgen. Auf dem Gelände lag plötzlich ein riesiger Leguan vor uns. Ganz friedlich lag er da und hatte sich gesonnt.

Briefmarken gekauft, Postkarten schnell geschrieben und gleich abgeschickt. Danach liefen wir zurück zu unserem Auto, vorbei an dem Punkt, an dem der Hwy 1 beginnt/endet und fuhren ins 105km entfernte Layton auf Long Key zu unserer Unterkunft für diese Nacht.

Wir kamen kurz nach 19 Uhr an und bezogen unser Zimmer. Wir waren total überwältigt, denn wir machten unsere Terassentür auf und hatten einen wundervollen Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer. Atemberaubend.

Wir genossen den Sonnenuntergang und fielen dann ins Bett. Der Tag war aufregend schön.

Unterkunft: Edgewater Lodge

Temperaturen: 30°C, überwiegend sonnig, kurzer Schauer über Key West

Gefahrene Meilen: ca. 193

Weiter – Takin‘ it slow

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